Was sind die wichtigsten Erkenntnisse im Leben? In einem System, in dem wir alle so permanent von außen beeinflusst werden und es manchmal schwer sein kann, nicht davon erdrückt zu werden. Dieses Ding von immer wieder aufstehen, immer wieder seinen Antrieb neu finden und nicht in Sinnkrisen ertrinken.
Die Protagonistin M. schreibt ihrem Neffen J. zum 15. Geburtstag einen Brief, um J. ihre Antwort auf die Frage mitzugeben. Sie berichtet von einer Kindheitsfreundin namens Sophi, von der sie bis heute noch lernen darf, obwohl sich ihre Wege seit langer Zeit eigentlich nicht mehr direkt kreuzen. Anhand von Anekdoten und direkten Ansprachen wird der Brief zu einem Geschenk, das persönlich berührt – Eine warme Umarmung, obwohl sie J. nicht persönlich gratulieren kann.
Dear J. ist eine visuell poetische Auseinandersetzung mit unserer Intuition zwischen Leichtigkeit, Schwere und Zeit. Eine FramebyFrame Animation (12fps, 5min 44s), digital erarbeitet.

















































